Vielleicht geht’s euch manchmal auch so?! Ihr surft im Netz, auf euren Social-Media-Kanälen, lasst euch auf Instagram und Pinterest inspirieren und entdeckt dabei wunderschöne selbstge(nähte)machte Dinge, die ihr sofort im Hinterstübchen unter „dasmöchteichauchmalprobieren“ bzw. „dasmöchteichauchmalnähen“ abspeichert. Danach vergehen meistens einige Wochen oder auch Monate  (zumindest bei mir) … das ein oder andere Nähprojekt gerät in Vergessenheit und ein paar wenige kreisen weiter im Kopf und warten darauf umgesetzt/genäht zu werden.

Und dann gibt’s noch Vorhaben, die hat man zwar noch im Kopf, allerdings finden sich nach sooo langer Zeit keine Quellen mehr bzw. hat man die damals gesehenen Bilder auch nur mehr so halb in Erinnerung. Dann heißt’s das Schemenhafte umzusetzen… nach eigenen Mitteln und persönlichem Gefallen. Genau so ergings mir, bei der Umsetzung meiner neuen Mutter-Kind-Pass-Hüllen, die ich persönlich einfach nur wunderhübsch finde.   MUPA-Hülle_rosa

Ich habe auch lange darüber gegrübelt, wie bzw. woraus ich die Beschriftung und das Etikett machen sollte…

  • Stoff – nein… franst aus… gefällt mir nicht!,
  • Filz – auch nicht ideal… franst zwar nicht, aber zu dick!
  • Snap-Pap – (Super Idee! – bedruckbar, unverwüstlich…. aber leider wie sich herausstellte in Verbindung mit sowohl Laser- als auch Tintenstrahldruck nicht waschbar 🙁 – aber dazu ein anderes Mal mehr!
    DAFÜR aber beplottbar – yeahh…!
  • bedruckbarer Baumwoll-Canvas –  … sieht super aus, aber leider auch bedruckt nicht wasserfest!
    DAFÜR aber auch plotter-folien-tauglich… sehr cool!

Aufgrund der Oberflächenstruktur des Baumwoll-Canvas und der Tatsache, dass die Rückseite mit Kleber versehen und somit das Schnipseln von Vlisofix wegfällt, habe ich mich für Letzteres entschieden – und die Plotter-Variante.

Bisher war ich von den Resultaten der aufgebügelten Flex-Folien (glatte Oberfläche) wenig überzeugt, da sich die Folien nach regelmäßigem, alltäglichem Gebrauch gerne mal vom Stoff lösten.
ABER da kannte ich die Transferpresse der lieben Kathrin (aka Himmelgrau) noch nicht! Ohh… was für ein geniales Teil! Die Folien haben hier keine andere Wahl, als sich fest in den Untergrund zu pressen und ins Gewebe zu verbeißen. Es ist unmöglich, derart gleiche Ergebnisse mit einem Bügeleisen daheim zu erzielen. Ich bin wirklich schwer begeistert und überzeugt… das hält! DANKE liebe Kathrin für’s Ausprobieren dürfen… ich komme wieder 😉

MUPA-Hüllen_grau_rosa

Ich bin so happy mit dem Resultat, dass es mir – auch nach knapp vier Jahren und meinem bestimmt mit Abstand meist genähtem Artikel – nach wie vor große Freude bereitet  Mutter-Kind-Pass-Hüllen zu nähen und nun meine alte aber große  Liebe dazu neu entfacht wurde.

MUPA-Hüllen